April 2026_ ESP Aragonien, Katalonien_Frankreich_ Deutschland

Am ersten April fanden wir einen wunderschönen Stellplatz in Castelflorite, Aragonien. Ein knapp 120 Seelen Dorf das von Viehzucht und Ackerbau lebt. Und genauso sieht die Umgebung aus. Wenn man Ruhe sucht ist man hier hervorragend aufgehoben. Weit und breit nur Felder und ein tollen Panoramablick. Wir standen ganz alleine. Es gab Picknickbänke, sogar Grillmöglichkeiten. Wir entschieden uns dazu 2 Nächte zu bleiben. Es gibt nicht viel anzuschauen und es ist nichts geboten, aber es leben hier sehr nette Leute im Dorf. Viele Schafe, Ziegen, Hunde und Katzen, Vögel, Hühner, Fledermäuse und es gibt viel Natur. Und vom Mirador del Castillo aus hatten wir einen tollen Weitblick. Auch auf die Pyrenäen mit ihren noch weißen Gipfeln.
Für uns ein guter Start in neuen Monat.

Obwohl es am Abend auf dem Mirador ziemlich stürmisch und kalt war, mussten wir unbedingt noch einmal dorthin, um uns den wunderschönen Sonnenuntergang und den Mondaufgang anzuschauen.

Karfreitag und Samstag blieben wir bei Binaced, immer noch in der Region Aragonien, auf einem wunderschönen großen Stellplatz direkt im Grünen. Es gab Picknickbänke, Grillmöglichkeit und einen Spielplatz, dass hat dann auch die Einheimischen angelockt. Es war ein respektvolles, gemütliches und friedliches Zusammensein.
Regelmäßig fuhren Ordnungshüter vorbei und schauten nach dem Rechten. Das Wohl der Wohnmobilisten steht hier im Vordergrund. Und obwohl 30 Wohnmobile hier Platz haben, waren wir über Nacht nie mehr als 6.

Wir sind in Katalonien unsrer letzten Region Spaniens angekommen. In Cervera hatten wir am Ostersonntag einen Stellplatz am Rande der Stadt. Wir hatten Zeit und schauten uns die Stadt an. Das Highlight für alle MotoGP Fans, es ist die Geburtsstadt von Marc und Alex Marquez. Es gibt einen Fanclub und ein Marquez Museum. Wir waren nicht im Museum und auch sonst war für uns diese Stadt nichts besonderes. Trotzdem war es mal interessant zu sehen, wo die Beiden ihren aufgewachsen sind, angeblich sind sie immer noch regelmäßig hier und besuchen Familie und Fans.

In Sant Celoni fanden wir einen Stellplatz, um auch mal wieder unsere Wäsche durch zu waschen.

In Girona waren wir schon zweimal auf dem großen Schotterstellplatz am Stadtrand. Wir fanden ihn immer praktisch für kleine Einkäufe und zum Shoppen. Allerdings wollten wir dieses Mal nur übernachten und bei den aktuellen Rezessionen der park4night App hatten wir gelesen, dass es dort seit Wochen fast täglich Einbruchversuche gab, somit hatten wir uns für einen anderen Stellplatz in der Nähe entschieden. Dieser war weitaus gemütlicher, etwas außerhalb mit viel Grün.

Im Herbst 2023 hatten wir auf einem Stellplatz ein Pärchen aus Österreich kennengelernt. Seitdem sind wir immer wieder über WhatsApp und E-Mail in Kontakt.
Nun sind die Beiden unterwegs in den Urlaub und unsere Wege kreuzten sich quasi. Wir verabredeten uns auf diesem Stellplatz in Sant Gregori und verbrachten einen schönen Abend zusammen.
Wir freuen uns euch kennengelernt zu haben und fanden es richtig schön, uns nach knapp 2,5 Jahren wieder getroffen zu haben. Wir wünschen euch allzeit Gute Fahrt, genießt das Leben und vielleicht sehen wir uns ja irgendwann mal wieder.

Obwohl wir nun schon ein paarmal durch Frankreich gefahren sind, es landschaftlich ein wunderschönes Land ist und wir tatsächlich auch freundliche Menschen getroffen hatten, sind wir immer noch keine Freunde von Frankreich geworden. Deshalb ging es mit, für unsere Verhältnisse, großen Tagesetappen und drei Stopps durch Frankreich durch.
Wir waren gesundheitlich etwas angeschlagen und froh abends am Stellplatz angekommen zu sein. Es gab dann Essen und wir vielen ins Bett. Am letzten Stellplatz in Hirtzbach hatten wir noch etwas Zeit und Lust für eine kleine Besichtigung. In der Früh holte ich noch zwei leckere Croissants au Nutella beim Bäcker an der Einfahrt des Stellplatzes.

Weiter ging die Fahrt am nächsten Morgen nach Deutschland. Es war ein Sonntag und am Montag wollten wir noch bei unserem Polsterer vorbei schauen. Bevor wir im Herbst wieder Richtung Portugal gestartet waren, hatten wir uns neue Polster und Bezüge für die Sitzmöbel im Wohnmobil machen lassen. Nachdem wir keine drei Wochen unterwegs waren löste sich leider schon der rutschfeste Belag auf der Unterseite auf. Nach Rücksprache mit unserem Sattler verabredeten wir uns zu dem Zeitpunkt an dem wir wieder in Deutschland sind, damit dieses korrigiert werden kann. Schließlich sollte das so nicht sein. Da dieser auf dem Weg zu Iris Eltern liegt, bei denen wir wieder einmal unterkommen dürfen, wollten wir das gleich noch auf dem Weg „nach Hause“ erledigen. Somit brauchten wir noch einen Stopp in Deutschland. Eigentlich wollten wir nicht so lange fahren, doch da wir dann aber schon gegen 13:30 Uhr auf dem auserwählten Stellplatz waren, es aber geregnet hatte und die Temperaturen nur so um die 5 Grad waren, wären wir den restlichen Tag nur im Wohnmobil gesessen und so beschlossen wir weiter zu fahren um Alex Mama einen Besuch abzustatten, was nur ein kleiner Umweg war. Am Abend suchten wir uns in der Nähe einen Schlafplatz, weil bei ihr schon allein das Parken mit unserem WENNE ein Abenteuer aufgrund Platzmangels ist.
Unsere Polster konnten wir am nächsten Tag gleich bei der Sattlerei lassen. Wir haben keinen Stress und brauchen die Polster spätestens Ende Juni wieder, da wir sowieso erst wieder Ende Juni, Anfang Juli oder später wieder mit unserem WENNE on Tour sind.
Noch am Morgen kamen wir dann bei Iris‘ Eltern an und wir hatten den ganzen Tag mit ausräumen von WENNE, Wäschewaschen und zwischendurch Kaffeetrinken zu tun, bis gegen Abend dann noch unser Junior und seine Freundin vorbei kamen, um uns zu begrüßen.

Da wir hier in der Heimat weniger das Abenteuer suchen, sondern uns vielmehr auf unsere Familie und Freunde konzentrieren, gibt es leider nicht sehr viel zu berichten.
Doch auf den ein und anderen Spaziergang nehmen wir euch gerne mit:

Hoch geht es zur Irpfelhöhle. Sie ist eine Karsthöhle der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg, am linken Rand des Brenztales und wurde 1892 durch den Oberförster Sihler entdeckt. Sie hat eine Länge von 54 Metern und führt in den Südhang des Irpfelberges, der aus weißem Jura besteht.
Bei archäologischen Ausgrabungen hat man Funde gemacht, die darauf hindeuten, dass es sich bei der Höhle um einen Hyänenhorst handeln müsste.
Ihr Markenzeichen ist das freistehende Felstor am Eingang, der letzte Rest eines Höhlenraums, der der Hangabtragung seit langem schon zum Opfer gefallen ist.
Heute ist die Irpfelhöhle ein Naturdenkmal und ein geschütztes Geotop.

Die Brenz entspringt im Brenztopf in Königsbronn (Baden-Württemberg) und verläuft überwiegend in südöstlicher Richtung durch die Schwäbische Alb. Kurz nachdem sie die Landesgrenze nach Bayern überquert, mündet sie nach knapp 52 km bei Lauingen (Landkreis Dillingen an der Donau) in die Donau.

Hier noch ein paar Eindrücke für euch von unseren Ausflügen unserer Umgebung:

Unseren WENNE haben wir für knapp zwei Monate sicher in einer Scheune untergebracht. Unsere Vorbereitungen für das nächste Abenteuer ohne Wohnmobil sind fast abgeschlossen und die Vorfreude nimmt immer mehr zu.

In 17 Tagen werden wir uns einen langersehnten Wunsch erfüllen und für ein paar Wochen nach Namibia fliegen.
Wir werden dort an einer Safari als Selbstfahrer im Begleitfahrzeug teilnehmen, ein paar Tage vorher anreisen und danach, um die vielen Eindrücke der Safari zu verarbeiten, ein paar Tage auf einer Lodge verbringen, bevor wir dann schweren Herzens wieder nach Deutschland zurück kehren.
Das heißt aber auch, dass es den nächsten Blogbeitrag vorraussichtlich erst wieder am 01.07.2026 geben wird.
Ihr könnt gespannt sein und euch schon mal auf tolle Beiträge, tolle Bilder und Videos von Namibia, unserer Safari und unserem Lodgeaufenthalt freuen.
Bis dahin wünschen wir euch eine schöne Zeit, passt auf euch auf und genießt das Leben!

 

 

Eure Iris und Alex

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Renate

    Liebe Iris, lieber Alex. Es ist immer wieder sehr spannend, eure Reiseberichte zu lesen. Ich wünsche euch tolle Wochen in Nabia und freue mich schon jetzt auf euer Feedback.
    Schade, dass ihr mein Lieblingsland Frankreich nicht so genießen könnt wie ich. Bin gerade auf dem Rückweg nach Deutschland und zur Zeit den 2. Tag in Capbreton. Es ist wunderschön, sauber und der Platz liegt hinter einer Düne am Atlantik Was will man mehr…
    Ganz liebe Grüße

    1. Iris und Alex

      Liebe Renate,
      vielen Dank für deine lieben Worte.
      Wir sind auch schon so gespannt, was in Namibia alles auf uns zukommt.
      Dir wünschen wir eine stressfreie Fahrt nach Hause und weiterhin eine gute Zeit.
      Liebe Grüße
      Iris und Alex

  2. Ihr Lieben,

    auch wir sind schon extrem gespannt auf eure Berichte und Fotos von Namibia.
    Wir hoffen, an einem bestimmten „lila-Hut-Tag“ telefonieren zu können.
    Falls nicht, so denken wir natürlich trotzdem an euch und wünschen euch schon jetzt eine unbeschreiblich tolle Zeit. DAS wird ein ganz besonderes Abenteuer. Und bis dahin genießt die Zeit mit Familie.
    Fühlt euch umarmt, ganz liebe Grüße von uns 3

    1. Iris und Alex

      Hallo ihr Lieben,
      ja aktuell genießen wir die Zeit mit der Familie und Freunden und können den 17.5. gar nicht mehr abwarten. Wir freuen uns riesig darauf. In der gesamten Zeit dort werden wir so gut wie nicht erreichbar sein. In der ersten Zeit halten wir uns in Gegenden auf, in denen es einfach keine Verbindung geben wird. Zudem wollen wir einfach nur genießen und es wird in den knapp vier Wochen nur wenige Lebenszeichen von uns geben. Auch am „lila-Hut-Tag“ werden wir im nirgendwo sein und somit wohl nicht erreichbar sein. Aber ich weiß ihr seid bei mir.🥰
      Auch euch wünschen wir eine gute Reise in eurem neuen Zuhause und freuen uns schon auf die tollen Bilder wenn es dann endlich bei euch los geht.
      LG
      Iris und Alex

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